Chronik

Vereinsgründung                                      >> Sportereignisse  >> Hüttengeschichte

Am 31. Dezember 1964 wurde im Bad Nofels erstmals über die Gründung eines Skivereines gesprochen. Aufgrund diesesGespräches bereitete Bruno Vasak und Wolfgang Lins alles dafür vor. Werner Biedermann erklärte sich bereit, die Obmannstelle zu übernehmen und Edi Mathei, bereits Funktionär beim WSV Tschagguns, stand mit Rat und Tat zur Seite. So wurde dann, am 21. Februar 1965, die Gründungsversammlung mit damals stolzen 85 Mitgliedern abgehalten. Heute hat der Wintersportverein Nofels etwa das 10-fache an aktiven sowie passiven Mitgliedern jeden Alters und unterschiedlichsten Interessen. Manche genießen einen gemütlichen Hock, auf der Fritz Stütler-Hütte , nach einem tollen Skitag im Brandnertal, andere erholen sich dort von den Anstrengungen des Kadertrainings, einige genießen einfach nur das gemütliche Beisammensein, sowie das abwechslungsreiche und aufregende Vereinsleben, dass nur durch ein erfolgreiches Miteinander möglich ist.

 

Geschichte 

 

Als Schwerpunkt legten sie die Vereinsgründer das Ziel, den Wintersport zu pflegen und zu verbreiten. Im Februar 1965 wurde der erste Skiausflug organisiert, dafür wurden bereits zwei Busse benötigt. Die inzwischen zur Tradition gewordenen Turnabende starteten ebenso schon 1965. Im Frühjahr desselben Jahres wurde bereits begonnen, die von der Agrargemeinde Altenstadt gepachtete Hütte in Damüls auf die Vereinsbedürfnisse umzubauen. Da der Verein auf kein Vermögen zurückgreifen konnte, beschlossen die Mitglieder freiwillig auf 5 Jahre zinslos Geld dem Verein zur Finanzierung der Umbauarbeiten bereitzustellen. Im Winter 1966 wurde dann die erste Vereinsmeisterschaft durchgeführt.

Die Schüler kämpften auf der Egg um Medaillen und die Erwachsenen in Lech-Stubenbach.

 

1974 wurde die Installation einer Flutlichtanlage auf der Egg zum geselligen Nachtskilauf und dem ersten ER & SIE Rennen genutzt. Bei der Jahreshauptversammlung im November 1975 fand der erste Obmannwechsel statt. Werner Biedermann gab sein Amt ab und als sein Nachfolger wurde Fritz Stütler gewählt.

Er & Sie Rennen
Er & Sie Rennen
Kinder - und Schülerkader in den 70er
Kinder - und Schülerkader in den 70er

1975 konnte erstmals der heute noch heiß begehrte „Feldkircher Mannschaftsmeistertitel“ bei den Herren gewonnen werden.1982 war auch die Damenmannschaft siegreich und das Double war perfekt. Die mannschaftliche Stärke bewies auch der mehrmalige Gewinn der Manschaftswertung beim Skiclub Oberland Cup.

 

1976 fand der 1. Sportartikelaustausch sowie der 1. Skikurs in Brand statt.

 

1977 wurden am Pritscha-Hang Nofler Kindern gratis die ersten Bögen auf Skiern beigebracht. Das legendäre Zizilerennen wurde auf der Egg veranstaltet.

Bei der Jahreshauptversammlung am 30.11.1975 fand der erste Obmannwechsel statt. Werner Biedermann gab sein Amt ab und als sein Nachfolger wurde Fritz Stütler, als Vize Lothar Gopp, gewählt.

1976 hatte Mandi Lang die Idee einen Sportartikelaustausch abzuhalten, der bis dato sehr erfolgreich ist.
Beim 1. Schikurs in Brand waren 150 Teilnehmer dabei. Die ersten Abendschikurse für Erwachsene fanden in Furx statt.

1977 wurde am Pritscha Hang Noflern Kindern gratis die ersten Schritte und Bögen auf Schiern beigebracht. Beim ersten Zizilerennen auf der Egg nahmen 100 Kinder teil, bei der Vereinsmeisterschaft starteten 130 Rennläufer.

1979 wurde in den Energieferien ein Schibus nach Brand eingeführt. Der 1. Bus wurde gekauft, die Betriebskosten wurden durch Werbeschriften abgedeckt.

 

Ein Höhepunkt im Jahre 1980 war der Sonderzug mit Buffet und Tanzwagen für die Feldkircher Schi- und Wintersportvereine nach Kitzbühel.

Unter der Führung von Fritz Stütler wurden immer wieder Großveranstaltungen, wie Senioren-, Lehrwarteland-, Slalom- (gemeinsam mit dem SC Brand), Großfeldkircher Langlaufmeisterschaften und viele mehr, durchgeführt. Es sind auch einige Projekte wie Aktion Schifahrer für den Wald, Schaffung einer eigenen Trainings- und Rennstrecke und Koordination der in Brand beheimateten Vereine zustande gekommen. Mit einem Skidoo wurden Lanflaufloipen in Nofels gepflegt.

Auch im Sommer gab es jede Menge Aktivitäten: Flugreisen nach London, Istanbul, Paris, Berlin und Busreisen nach Budapest, Hamburg, Rom.

Beim 1. Tostner Burglauf erreichte die Nofler Truppe den 1. Rang.

1982 ist die Organisation des Sonderzuges zum Abfahrtslauf der Schi WM mit über 1000 Beteiligten besonders hervorzuheben.

 

1985 ging der Vereinsausflug zur Nordischen Schi-WM nach Seefeld. Die erste Bergmesse mit Hüttenkreuzeinweihung fand statt. Das Hüttenkreuz fertigte Josef Burtscher von der Parpfienzalpe an.
Die EDV hielt den Einzug. Die Ergebnislisten wurden vom Computer ausgespuckt.

1986 wurde die ARGE Brand gegründet: 5.000 Bäume wurden gepflanzt. Auch die erste Schülerferienwoche fand in diesem Jahr statt, der Initiator war Erich Mähr.

1988 wurde Fritz Stütler VSV-Vizepräsident. Der WSV Nofels hatte zwischenzeitlich 14 staatlich geprüfte Skilehrwarte.

 

1989 übergab Fritz Stütler sein Amt in jüngere Hände, sein Nachfolger: Franz Bertschler.

 

1990 fand das 25-jährige Jubiläumsfest mit den Bonnies und den Klostertalern statt. Aus dem Erlös wurde der 2. Bus gekauft.

Vereinsbus
Vereinsbus

1997 hat Franz Bertschler Amt an Robert Allgäuer übergeben, das eingespielte Team jedoch blieb bestehen.

 

Der erste FUN Tag fand mit viel Erfolg in Brand statt. Auch die Bahn-Bus-Aktion wurde ins Leben gerufen.

 

1998 erhielt der WSV Nofels vom ÖSV eine Auszeichnung für die Durchführung des Schüler- und Jugendskitages.

Ende Jänner 2001 organisiert der Verein einen Ausflug zur Ski-WM nach St. Anton um den Herren Slalom anzuschauen.

 

Im Februar 2003 konnte nach vielen (15) Jahren, wieder einmal das altbewährte Zizilerennen stattfinden.

2005 Im Oktober erneuter Obmannwechsel Robert Allgäuer gibt sein Amt an Michael Lampert ab und Nina Wilhelmer-Stütler wird Vizeobfrau.

 

2006 Vorbereitungen werden für den bevorstehenden Hüttenkauf getroffen, zahlreiche Gespräche finden mit den Bergbahnen Brandnertal statt. Der Kauf der Fritz-Stütler Hütte wurde besiegelt und im selben Jahr noch mit der Hilfe von zahlreichen freiwilligen Helfern umgebaut. In unzähligen Arbeitsstunden wurden eine neue Küche mit Anbau und eine neue Stube errichtet.

2007 Durchführung der ÖSV Schüler Staatsmeisterschaft in Brand, sowie die Nominierung zum Sportbravo durch die Landesregierung. Zudem wurden im Brandnertal neue Liftanlagen gebaut.

 

2008 Durchführung des ÖSV Schülertestrennen ebenfalls in Brand durch unseren Verein. Umbau des Kellerraumes.

 

2009 Durchführung der Lehrwartelandesmeisterschaften.

 

2010 Landesmeisterschaften für Erwachsenen in Brand, sowie Mithilfe bei der Durchführung des FIS Rennen der Bergbahnen Brandnertal.

 

2011 Michael Lampert übergibt sein Amt nach 6 Jahren Obmannschaft an die neue Obfrau Karin Amann. Diese wird durch die zwei Vizeobmänner Franz Bertschler und Hans Dunst unterstützt.

2012 Von Mai bis November dauert der große Um- bzw. Neubaus des Untergeschosses der Fritz Stütler Hütte, bei dem unter anderem die Hütte um einen Jugendraum ergänzt wird.